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Osterfeuer 2019: Schön war’s!

Bei herrlichem Frühlingswetter fanden sich zahlreiche große und kleine Gäste zum Osterfeuer am Hochstädter Haus ein.

Knisternde Schwedenfeuer und Live-Gitarrenmusik durch die Musikschule Bensheim sorgten für eine schöne Atmosphäre. Marshmallows und Stockbrot wurden über Feuerschalen gegrillt.

Wir freuen uns schon auf die Wiederholung im nächsten Jahr. Der Sandhaufen-Spielplatz wird dann durch das schöne neue Außengelände ersetzt.

Hochstädter Vereine ziehen gemeinsam an einem Strang

Verteter aller Hochstädter Vereine und Einrichtungen trafen sich zu einer Lagebesprechung mit dem Vorstand des Fördervereins Heimatpflege Hochstädten in der Baustelle des Hochstädter Hauses, um sich über den Stand der Bauarbeiten zu informieren sowie die Modalitäten der künftigen Nutzung des Hauses und die Durchführung der Einweihungsfestivitäten Mitte Mai zu besprechen. Die Anwesenden bilden den Beirat des Fördervereins und entscheiden gemeinsam über die Belange der Hochstädter Einrichtungen.

Das Treffen verlief in allen Belangen erfolgreich. Künftig wird man sich regelmäßig in kürzeren Intervallen treffen und gemeinsame Veranstaltungen sind angedacht. Zunächst helfen alle mit bei den Eröffnungsveranstaltungen im Mai 2019 und freuen sich auf erfolgreiche kleine und große Events im Hochstädter Haus.

Anregungen nehmen wir gerne jederzeit entgegen. Bei einem Ideen-Workshop Ende Mai, zu dem alle Interessierten Hochstädter und Bürger/innen aus den Nachbargemeinden herzlich eingeladen sind, möchten wir Ideen über die künftige Nutzung des Hochstädter Hauses gerne gemeinsam weiter entwickeln.

 

Eine ganz besondere Bierprobe

Es ist meist nicht schwierig, Interessenten für eine Bierprobe zu finden, denn eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl guter Biere ist allein schon eine gute Basis für einen schönen Abend. Vor allem, wenn es der Freitag Abend ist. Mit seiner Bierprobe im Café des Hochstädter Hauses übertraf Peter Simon diese Grunderwartung allerdings deutlich: Er bot den Teilnehmern sechs selbstgebraute Biere an, vom Sommerbier, Pils, Stout, Weizen bis zum IPA Pale Ale. Die erste Überraschung war, dass auch ein Hobby ganz offensichtlich zu hervorragenden Ergebnissen führen kann, wenn es nur mit entsprechender Leidenschaft und Liebe zum Detail betrieben wird. Alle sechs Biere brauchten den Vergleich mit den Profi-Versionen nicht zu scheuen und schmeckten einfach hervorragend. Dabei legte Peter Simon in seinem Vortrag alle seine Geheimnisse offen und erklärte im Detail, wo man die Rezepte findet, wo man die (hochwertigen!) Zutaten her bekommt bis zu den Abläufen im heimischen Braukeller, wobei es um absolute Präzision geht: Temperaturen müssen auf das Grad genau eingehalten werden.

Der sehr kurzweilige Abend verlief in bester Stimmung, wenn auch bei vereinzelten Teilnehmern mit der Zahl der Biere die Konzentration etwas nachließ. Die Runde zeigte jedenfalls auch um Mitternacht kaum Auflösungserscheinungen. Man darf davon ausgehen, dass künftige Verkostungen wohl schnell ausgebucht sein werden und das Hochstädter Haus damit ein weiteres Standbein hat.

V. Held

 

Erste Gesellschafterversammlung der Dorfladen Hochstädten UG: Nach einem halben Jahr voll in der Spur

Im Café des Hochstädter Hauses drängten sich am 1. Dezemner etwa 60 Stille Gesellschafter der Dorfladen Hochstädten UG, um sich bei der ersten Gesellschafterversammlung über die Entwicklung von Dorfladen und Café zu informieren. Die beiden ehrenamtlichen Geschäftsführer, Dr. Martina Bergler und Andreas Klemm, zogen nach einem halben Jahr eine positive Bilanz über Sortiment und Zahlen.

Martina Bergler informierte über die Zusammensetzung des Dorfladen-Sortiments, das sich aus einem Grundsortiment von Gütern des täglichen Bedarfs und regionalen Spezialitäten zusammensetzt. Die Frischetheke mit hochwertigen Wurst- und Käseprodukten sowie die Bäckereiwaren kämen sehr gut an. Insbesondere am Wochenende brumme der Brötchenverkauf. Die regionalen Produkte seien ebenfalls sehr beliebt, so dass man das Sortiment zunehmend in diese Richtung umgestalte und noch mehr hochwertige Produkte aufnehme. Die besondere Atmosphäre im Laden werde sehr positiv wahrgenommen und löst viel Sympathie aus. Es gebe auch immer mal etwas Besonderes im Angebot, zum Beispiel nach traditionellen Rezepten hergestellte Weihnachtsplätzchen. „Wir haben etwa 50 Bleche gebacken und schon sind sie fast alle verkauft“, zeigt sich Bergler beeindruckt über den Erfolg der Aktion.

Das Ziel des Dorfladens liege nicht darin, Gewinne zu erwirtschaften, sondern die Kosten zu erwirtschaften, um keine Verluste zu machen, führt Andreas Klemm aus, bevor er konkrete Zahlen präsentiert. Der Umsatz habe geschwankt, was auch auf Sondereffekte wie die anfängliche Neugier oder das heiße August-Wetter zurückzuführen sei. Zudem benötige man einige Zeit, um sich auf die Kunden einzustellen und das Personal einzuarbeiten. Der Trend gehe jedenfalls nach oben und den November konnte man erstmals mit einem positiven Betriebsergebnis abschließen. Er dankt nachdrücklich Claudia Krauß und Natascha Weber-Geiß für die tolle Arbeit, die sie als Dorfladen-Leiterinnen leisten, was von den Anwesenden mit viel Applaus bekräftigt wird.

Der Umsatz im Café übertreffe die Erwartungen und trage zum Deckungsbeitrag des Ladens bei. Klemm räumt ein, dass beim Dorfladen noch Luft nach oben bestehe und fordert die Anteilseigner auf, selbst mehr Einkäufe zu tätigen und tatkräftig Werbung für den Laden zu machen. „Es tue gut, Massenware ab und an durch qualitativ hochwertige Lebensmittel zu ersetzen“ bringt Klemm es auf den Punkt, „und tolle Weihnachtsgeschenke findet man hier auch.“ Es sei sehr beliebt, die Einkäufe mit einem Besuch im Café zu kombinieren, das sich als Treffpunkt etabliert habe. Zu guter Letzt weist er auf die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit hin, von der das Hochstädter Haus lebt. Klemm sagt sehr nachdrücklich: „Wir haben geliefert, jetzt sind Sie dran.“

 

Was koche ich heute bloß?

Was koche ich heute nur? Diese Frage hat sich wohl jede/r mal gestellt … Abhilfe schafft das besondere Angebot im Dorfladen.  Die Auswahl ist klein, aber fein. In der Bedientheke an der Kasse wartet auf kurzem Weg eine regionale und saisonale Auswahl an Produkten, die sich prima zu einer – oft schnellen – Mahlzeit kombinieren lassen. Pikantes Wildschweingulasch von Hornung mit Dinkel-Spirelli oder lieber Brezel-Knödel aus Fürth dazu, Dinkel-Spagetti mit Tomaten-Bärlauchsoße „von Heike“ aus der Pfalz oder Rippchen mit sauren Bohnen? Frankfurter Würstchen mit Kartoffelsalat dürfen es auch mal sein. Schauen Sie einfach vorbei und lassen sich überraschen. Auch die Dorfladen-Leiterin nen halten Tipps bereit … Guten Appetit!

In der Weihnachtsbäckerei

Ein herrlicher Plätzchenduft zog sich durch die Küche und das Café des Hochstädter Hauses. Fleißige Hochstädterinnen haben traditionelle Plätzchenrezepte aus der Schublade geholt und „wie früher“ gebacken. Leckeres Spritzgebackenes aus dem Fleischwolf, liebevoll geschnittenes Schwarz-weiß Gebäck, feine Butterplätzchen, kernig-weiche Nuss-Makronen und weitere Plätzchensorten finden sich nun hübsch abgepackt als Weihnachstplätzchen-Mischung im Dorfladen. Erhältlich in zwei Packungsgrößen und nur solange der Vorrat reicht. Ein herzliches Dankeschön an die Bäckerinnen!  Nikolaus steht vor der Tür …

 

 

Bensheimer Bürgerpreis für ehrenamtliche Geschäftsführer des Hochstädter Hauses

Foto: Dieter Funck

Martina Bergler und Andreas Klemm konnten im Rahmen des Bergsträßer Bürgerpreises den Sonderpreis  „Lebendiges Dorfleben“ für ihre Verdienste rund um das „Hochstädter Haus“ entgegennehmen. Der Preis wird vom Bergsträßer Anzeiger und der Sparkasse Bensheim für außerordentliches ehrenamtliches Engagement verliehen. In der Berichterstattung im Bergsträßer Anzeiger wird darauf verwiesen, dass es den beiden gelungen ist, durch immenses Engagement das Dorfleben in Hochstädten durch den Dorfladen und das Café zu bereichern. Die beiden ehrenamtlichen Geschäftsführer freuen sich sehr über die Auszeichnung und betonen, dass sie sie als Anerkennung für das gesamte Team sehen, das hinter dem „Hochstädter Haus“ steht. Herzlichen Glückwunsch!

Mehr Fotos zur Verleihung des Bürgerpreises finden Sie hier.

 

 

Schulklasse des AKG besucht das Hochstädter Haus

Die Klasse 7a des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums machte am vergangenen Samstag-Nachmittag einen herbstlichen Ausflug zum Hochstädter Haus. Organisiert von Elternvertreterin Katrin Schuch wanderte die Lateinklasse von Klassenlehrerin Frau Kirchhein vom Parkplatz am Schönberger Sportplatz durch das Fürstenlager zum Hochstädter Haus. Dort erwarteten Ortsvorsteher Bernd Rettig und der erste stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Heimatpflege Hochstädten, Andreas Klemm, die etwa 50-köpfige Gruppe aus Schulkindern, Eltern, Geschwistern und Lehrern.

Andreas Klemm begrüßte die Gruppe und stellte das Projekt Hochstädter Haus vor. Dabei stellte er heraus, was mit ehrenamtlichem Engagement alles bewegt werden könne. Anschließend stärkten sich alle mit Kaffee oder anderen Getränken an einem Kuchenbuffet im voll besetzten Café und auf der Außenterrasse des Hochstädter Hauses.

Danach lud Herbert Fuchs, ehemaliger Leiter der Stadtteildokumentation, zu weiteren Informationen über die bewegte Geschichte des ehemaligen Marmorit-Werkes auf dem Außengelände ein, aus dessen Kantinengebäude das Hochstädter Haus entstand. Ortsvorsteher Bernd Rettig öffnete dann noch den Stolleneingang des früheren Bergbauwerkes, damit die Gruppe – von Taschenlampen unterstützt – einen Blick in den Stollen werfen konnte. Der Eintritt in den mittlerweile von Fledermäusen bewohnten Stollen ist wegen der Einsturzgefahr leider nicht mehr möglich.

Bevor sich die Schulgruppe wieder auf dem Heimweg machte, nutzen viele Eltern die Gelegenheit, das im Dorfladen des Hochstädter Haus erhältliche Brot und aus Hochstädter Äpfeln gekelterten Apfelsaft zu erwerben. Elternvertreterin Katrin Schuch bedankte sich beim Förderverein für die reibungslose und leckere Bewirtung sowie die Informationen. Die Idee des Hochstädter Hauses sei auch auf dem Rückweg noch Thema gewesen. Auch der Förderverein Heimatpflege freute sich über den Besuch der sehr aufgeschlossenen Besuchergruppe und auf ein Wiedersehen mit dem einen oder anderen Gast.

Neue Produkte im Dorfladen

Seit 10 Wochen ist das Hochstädter Haus mit Leben gefüllt. Seit der Eröffnung von Dorfladen und Café am 8. Juni 2018 hat sich der Ort zu einem Treffpunkt entwickelt. Alles, was man braucht, ist im Dorfladen zu haben. Dazu gibt es viele regionale Spezialitäten.

Neu im Programm sind zum Beispiel

  • Cafe des Amis: Kaffee aus Michelstadt
  • Pfälzer Genusswerkstatt: Walnuss-Produkte aus Großbundenbach
  • Äbbs Schäines & Äbbs Gudes: Fruchtaufstriche aus Lindenfels
  • Feligreno: Bio-Weine aus Zwingenberg

sowei weitere Bio-Produkte und vegane Produkte, wie etwa Mandelmus, Linsenaufstrich, Müsli oder Knusperriegel und Milch- und Käseprodukte von der Molkerei Hüttenthal in Mossautal.

Bei einer Verkostung am 1. September konnten sich zahlreiche Kunden von den Köstlichkeiten überzeugen. Kommen Sie doch auch mal vorbei und probieren!

 

ENTEGA unterstützt Service- und Waschstation für Fahrräder

Der südhessische Energieversorger ENTEGA unterstützt mit einer Spende in Höhe von 1.250 Euro die Einrichtung einer Servicestation für Fahrräder beim „Hochstädter Haus“. Das Hochstädter Haus ist ein beliebter Ausgangspunkt für Fahrradausflüge in den vorderen Odenwald. Der Förderverein Heimatpflege Hochstädten e.V. möchte am Hochstädter Haus nun eine Servicestation für Fahrräder einrichten. Fahrradfahrer sollen dort im Notfall ihr Fahrrad kostenlos reparieren oder nach einer schlammigen Geländetour waschen können. „Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Um dies zu fördern, braucht es eine gute Infrastruktur. Öffentlich zugängliche Servicestationen sind dabei ein wichtiger Baustein“, erläutert Bernd Rettig vom Ortsbeirat.

Möglich wurde die Spende, weil der ENTEGA-Mitarbeiter  Meik Schäfer dieses Projekt beim Mitarbeitersponsoring des Unternehmens vorgeschlagen hatte. „Ich bin selbst begeisterter Mountainbike-Fahrer. Daher setze ich mich gerne dafür ein, dass der Radsport noch attraktiver wird“, sagte Projektpate Meik Schäfer . Seit 2003 gibt es das ENTEGA-Mitarbeitersponsoring. Dabei können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter förderungswürdige Projekte aus den Bereichen Soziales, Kultur, Umwelt und Sport einreichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stimmen dann im Firmen-Intranet darüber ab. Die Gewinner in jeder Kategorie erhalten eine Förderung von 1.250 Euro.

Der Förderverein Heimatpflege sagt Meik Schäfer und ENTEGA herzlichen Dank für die Spende!