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ENTEGA unterstützt Service- und Waschstation für Fahrräder

Der südhessische Energieversorger ENTEGA unterstützt mit einer Spende in Höhe von 1.250 Euro die Einrichtung einer Servicestation für Fahrräder beim „Hochstädter Haus“. Das Hochstädter Haus ist ein beliebter Ausgangspunkt für Fahrradausflüge in den vorderen Odenwald. Der Förderverein Heimatpflege Hochstädten e.V. möchte am Hochstädter Haus nun eine Servicestation für Fahrräder einrichten. Fahrradfahrer sollen dort im Notfall ihr Fahrrad kostenlos reparieren oder nach einer schlammigen Geländetour waschen können. „Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Um dies zu fördern, braucht es eine gute Infrastruktur. Öffentlich zugängliche Servicestationen sind dabei ein wichtiger Baustein“, erläutert Bernd Rettig vom Ortsbeirat.

Möglich wurde die Spende, weil der ENTEGA-Mitarbeiter  Meik Schäfer dieses Projekt beim Mitarbeitersponsoring des Unternehmens vorgeschlagen hatte. „Ich bin selbst begeisterter Mountainbike-Fahrer. Daher setze ich mich gerne dafür ein, dass der Radsport noch attraktiver wird“, sagte Projektpate Meik Schäfer . Seit 2003 gibt es das ENTEGA-Mitarbeitersponsoring. Dabei können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter förderungswürdige Projekte aus den Bereichen Soziales, Kultur, Umwelt und Sport einreichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stimmen dann im Firmen-Intranet darüber ab. Die Gewinner in jeder Kategorie erhalten eine Förderung von 1.250 Euro.

Der Förderverein Heimatpflege sagt Meik Schäfer und ENTEGA herzlichen Dank für die Spende!

Familie Voltz aus Texas und das Hochstädter Haus

Und erneut gibt es dank der Stadtteildokumentation einen Kontakt zwischen amerikanischen Nachkommen von Hochstädter Auswanderern und dem Hochstädter Haus. Claudia Sosniak berichtet uns von einem Besuch:

Den weiten Weg von Texas nach Hochstädten haben die Nachkommen von Auswanderer Christian Voltz nicht gescheut, um den Geburtsort ihres Urgroßvaters bzw. Ururgroßvaters kennenzulernen. Auf dem Rückweg von Augsburg zum Flughafen haben Bobbie Voltz Hale, Urenkelin von Christian Voltz, mit Ehemann Ron Hale, den Kindern Chris, Nick und Sarah sowie Schwiegermutter Hannelore Hale und Nichte Sierra Hale Zwischenstopp im Bensheimer Stadtteil gemacht.

Johann Christian Voltz war das einzige Kind aus der zweiten Ehe von Johann Christian Voltz und Witwe Anna Margaretha Jöckel geborene Bender. Mit seiner zweiten Frau, Sibylle Katharina Roth, siedelte er sich in Whetstone, Crawford County an und bewirtschaftete eine Farm zur Versorgung ier großen Kinderschar. Kurz nach der Geburt des achten Kindes starb Sibylle Katharina Voltz 1873 und Christian ging noch im selben Jahr eine zweite Ehe mit der 24-jährigen Hebamme Louesa Handwerck ein. Seine zweite Frau schenkte ihm noch 9 weitere Kinder, so dass Johann Christian Voltz am Ende Vater von 17 davon 16 überlebenden Kindern war. Christian Volz starb 1911 in seiner neuen Wahlheimat.

Bereits bei der Recherche der Stadtteil-Dokumentation Hochstädten zu den Schicksalen Hochstädter Auswanderer für die Ausstellung 2013 entstand der Kontakt zur Urenkelin Ina Voltz Medici in Ohio. Seitdem unterstützt die Amerikanerin die Mitglieder des Arbeitskreises bei Nachforschungen in den USA. Daher war es für mich als Sprecherin eine Freude, die Nachkommen von Christian Voltz in Hochstädten begrüßen zu dürfen. Bei einem Rundgang durch das Dorf war für die Besucher der Standort des ehemaligen Geburtshauses, wo die Wurzeln der Familie liegen, das Highlight.

Ein Besuch im Hochstädter Haus durfte natürlich nicht fehlen. Für die Familienmitglieder zu Hause wurden Souvenirs im Dorfladen gekauft und im Café die Hochstädter Apfelbrandtorte gekostet. Ortsvorsteher Bernd Rettig ließ es sich nicht nehmen, den Besuchern noch zwei Flaschen Hochstädter Apfelbrand als Proviant mit auf den Heimweg zu geben. Dieser soll beim nächsten großen Familientreffen Voltz in Ohio im September als Kostprobe von Hochstädten für alle dienen. Die Amerikaner waren vom Engagement der Hochstädter begeistert. Aber vor allem die Präsenz der Dorfhistorie im Ort haben sie beeindruckt. Ein Leben im Ort ihres Vorfahrens können sich einige Familienmitglieder gut vorstellen.

 

Stimmen zur Eröffnung von Dorfladen und Café

Am 8. Juni war es endlich so weit: Zum ersten Mal standen die Türen des Dorfladens und Cafés im Hochstädter Haus offen. Viele Besucher zeigten sich sehr angetan davon , wie schön das Café und der Dorfladen geworden sind.

„Das Hochstädter Haus ist das jüngste Beispiel für Beharrlichkeit, Einfallsreichtum und Gemeinschaftssinn. Mit vereinten Kräften und der Unterstützung privater Sponsoren, zudem von Land, Stadt und der Dietmar-Hopp-Stiftung, nach mehr als dreijähriger Bauzeit und vor allem mit beispielhafter Eigenhilfe und einem geradezu unglaublichen Einsatz vieler Ehrenamtlicher ist es dem Förderverein gelungen, aus der ehemaligen Kantine des Marmoritwerks ein Treffpunkt für Jung und Alt zu machen“, so der Bergsträßer Anzeiger über das Hochstädter Haus.

Bürgermeister Rolf Richter besuchte mit dem Magistrat mit als Erster Dorfladen und Café. Er wünschte für die Zukunft viel Erfolg und erkannte an: „Sie haben hier großartiges Geleistet“. Der erste Stadtrat Helmut Sachwitz zeigte sich überzeugt „Das wird funktionieren.“

Eine Hochstädter Bürgerin, Antje W., dürfte vielen Mitbürgern aus der Seele sprechen. „Wie waren meine Erwartungen? Der Begriff „Dorfladen“ klingt einerseits etwas altmodisch und „verstaubt“, andererseits hört er sich irgendwie heimelig und gemütlich an. Viele Menschen haben jede Menge Engagement, Schweiß, Kreativität und Fleiß in dieses Projekt gesteckt – das ist großartig und hat ein neues Gemeinschaftsgefühl geschaffen.  Dann der erste Besuch im Dorfladen. „Ein kleiner Hauch von Luxus“, das war mein Gefühl. Bewaffnet mit Einkaufskorb sind wir beim Dorfladen gewesen – zu Fuß – ein ganz neues und großartiges Gefühl. Das Café und der Laden: wunderschön und sehr geschmackvoll und einladend eingerichtet! Das letzte Glas Honig „schnappte“ uns ein Mitbürger „vor der Nase weg“, aber, welch ein Glück: der „lokale Honiglieferant“ brachte Nachschub. Nun stehen die herrlich duftenden Brötchen vor uns – so kann ein Tag sehr angenehm beginnen!“

Bis bald im Hochstädter Haus!

 

Stadt Marktbreit spendet für das Hochstädter Haus

Die Stadt Marktbreit am Main spendet 500 Euro für das Dorfladenprojekt im Hochstädter Haus. Aus diesem Anlass war der Erste Bürgermeister der mainfränkischen Stadt, Erich Hegwein, nach Bensheim gereist, um dem Vorstand des Fördervereins Heimatpflege Hochstädten e.V. für den Dorfladen Hochstädten einen symbolischen Scheck zu überreichen und einen besonderen Grabstein vom Grundstück der Hochstädter Familie Ziegler abzuholen. Hintergrund der unerwarteten Unterstützung sind die verwandtschaftlichen Verflechtungen von Wolfram Ziegler aus Hochstädten zu dem Ort in der Nähe von Würzburg. Marktbreit ist der Stammort der fränkischen Unternehmerfamilie Ziegler. Ein Spross dieser Familie war Dr. August Ziegler (1885 bis 1937), ein Onkel von Wolfram Ziegler.

Dieser studierte Landwirtschaft und Chemie und wirkte nach seiner Promotion zunächst als Pflanzenzüchter und Leiter der kaiserlichen Landeskulturanstalt in der damaligen deutschen Kolonie Togo. Durch seine Züchtungen gelang es ihm, den Ertrag bestimmter Tropenpflanzungen erfolgreich zu steigern. Nach langer Kriegsgefangenschaft war Dr. August Ziegler bis zu seinem plötzlichen Tod durch eine Tropenkrankheit kurz vor Vollendung seines 52. Lebensjahres Chef der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Würzburg und Veitshöchheim. Er widmete sich insbesondere der Züchtung von reblausfesten Reben und gilt als Erfinder des Rieslaners, einer besonderen Kreuzung aus Riesling und Sylvaner.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Susanne Asche, Wolfram Ziegler, Erich Hegwein

Erfolgreich als „Starkes Dorf“: 5.000 Euro Förderung vom Land Hessen

Der Förderverein Heimatpflege Hochstädten hat sich erfolgreich am Förderprogramm der Hessichen Landesregierung „Starkes Dorf – Wir machen mit!“ beteiligt. Wir freuen uns über diese Auszeichnung als engagiertes Dorf und über die Förderzusage in Höhe des Maximalbetrags von 5.000 Euro. Mit diesen Fördermitteln ist es nun möglich, die Café-Terrasse des Hochstädter Hauses zu pflastern und zu möblieren.

 

Wir brauchen Ihre/deine Stimme!

Bitte gebt uns eure Stimme: Um eine Service- und Waschstation für Fahrräder am Hochstädter Haus errichten zu können, macht der Förderverein Heimatpflege Hochstädten bei der Spendeninitiative „Vereint für deinen Verein“ mit. Die 30 beliebtesten Vereine bzw. Projekte erhalten jeweils 2.000 Euro für ihr Projekt. Wer gewinnt, wird ab 23.05. per Internet-Abstimmung entschieden. Einfach unter

https://www.sparda-vereint.de/voting/spardafruehjahrsaktion-2018/wasch-und-servicestation-fuer-fahrraeder-3/

das Projekt aufrufen und am besten einmal täglich dafür abstimmen. Zur Teilnahme braucht man nur eine E-Mail-Adresse. Diese wird nicht zu Werbezwecken verwendet. Schon jetzt danken wir für die Unterstützung. Jede Stimme zählt!

Dorfladen und Café eröffnen am 8. Juni 2018

Nach langer Bauphase ist es soweit: Am 08. Juni 2018 eröffnen der Dorfladen und das Café im Hochstädter Haus. Produkte des täglichen Bedarfs, dazu viele regionale Leckereien und besondere Spezialitäten erwarten die Kunden im Dorfladen Hochstädten. Es gibt Käse aus verschiedenen Molkereien, Schinken und Wurstspezialitäten aus dem Odenwald, frische Eier von freilaufenden Hühnern und traditionell hergestellte Brotwaren ohne Stabilisatoren und andere Hilfsmittel. Außerdem finden in Kunden selbsthergestellte Brotaufstriche und Kochkäse im Sortiment. Auch ein eigens gebrautes Dorfladen Hausbier ist zu haben. Ein speziell entwickeltes Logo „Ebbes Gudes“ weist auf die Besonderheiten hin. Im Café werden Kuchen und herzhafte Snacks angeboten sowie eine exklusiv hergestellte Torte mit Hochstädter Apfelbrand.

Die Besucher des Dorfladens und des Cafés finden im Außenbereich aktuell noch den Charme eines Provisoriums vor: Die Arbeiten an den Außenanlagen, an Parkplätzen, Pflasterungen und Grünarbeiten werden sich die nächsten Monate noch hinziehen. Dafür ist innen alles ganz frisch und neu. Das Gebäude wurde komplett entkernt, energetisch gedämmt, mit neuen Innenwänden versehen, Toiletten wurden eingebaut, ebenso Lagerräume und eine Küche. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach liefert Strom, die Heizungsanlage wird mit Pellets betrieben. Für die Möblierung im Café haben sich die engagierten Vereinsmitglieder etwas Besonderes einfallen lassen: Die Bänke, Tische und Theken sind selbstgebaut mit Holz aus dem Odenwald.

Wir freuen uns auf viele Besucher!

Hochstädter Haus erfährt Unterstützung aus Amerika

David Koehler aus Minneapolis, mit Ahnen aus Hochstädten, spendet dem Hochstädter Haus 400 Euro. Hintergrund der Spende sind Recherchen der Stadtteil-Dokumentation Hochstädten, die für ihre Ausstellung 2019 die Vorstellung des Familienbuchs Hochstädten plant.

Bei den Vorarbeiten zur Ausstellung stieß Claudia Sosniak, Leiterin der Stadtteil-dokumentation Hochstädten, bei ihrer Internet-Suche nach der Hochstädter Auswanderfamilie Müller auf einen von David Koehler erstellten Stammbaum dieser Familie. Claudia Sosniak wusste aufgrund ihrer Recherchen, dass David Koehler mit seinem Stammbaum in einer Sackgasse gelandet war. Aufgrund von Eingabefehlern in amerikanischen Datenbanken sind Einträge aus den Auerbacher Kirchenbüchern unter der Gemeinde Birkenau abgelegt. Sie nahm Kontakt mit David Koehler auf und teilte ihm mit, dass seine Ahnen zwei Generationen in Hochstädten lebten. Über diese Nachricht hat er sich sehr gefreut.

Auf seine Bitte hin, hat die Leiterin der Stadtteildokumentation auch seine Ahnen mit ihrer Mitgliedschaft bei „Ancestry“ und der Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung Darmstadt erforscht. Das von Herrn Koehler hierfür angebotene Honorar wollte sie aufgrund ihres ehrenamtlichen Engagements für die Stadtteil-Dokumentation nicht annehmen. Da sich der Amerikaner mit Hochstädter Wurzeln unbedingt erkenntlich zeigen wollte, schlug sie vor, dem Ort seiner Ahnen eine Spende zukommen zu lassen. Herr Koehler war vom Projekt Hochstädter Haus mit Dorfladen, Café und Gemeinschaftssaal sofort begeistert und hat dem Förderverein Heimatpflege Hochstädten eine Spende überwiesen.

Susanne Hummel, Vorsitzende des Fördervereins Heimatpflege Hochstädten, freut sich: „Ich finde es großartig, dass das Hochstädter Haus eine solche Strahlkraft entfaltet und danke Claudia Sosniak für ihre Initiative, die auch für das gute Zusammenspiel zwischen den Hochstädter Einrichtungen und Vereinen steht.“

Ausführliche Informationen über die Hochstädter Vergangenheit und Gegenwart wird die Stadtteildokumentation bei ihrer Ausstellung Anfang November 2018 präsentieren, die in diesem Jahr erstmalig im Hochstädter Haus stattfinden wird.

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Herrn Koehlers Ur-Ur-Großmutter Anna Barbara Müller übernahm nach dem Tod ihres Mannes 1852 das Haus, heutige Mühltalstraße 268, und soll bereits dort eine Gastwirtschaft betrieben haben – späteres Gasthaus der Familie Roth, heute Fiesta.

Quelle: Archiv der Stadtteildokumentation Hochstädten

 

Der Förderverein Heimatpflege Hochstädten hat ein neues Logo

Wir machen Zukunft! Das ist das Motto des Fördervereins Heimatpflege Hochstädten, das sich auch im neuen Logo des Fördervereins manifestiert. Grafisch begleitet vom Hochstädter Tal, zu Fuße des Melibokus, steht es in seinen frischen Farbe für den Aufbruch in Hochstädten. Liebe Janina Glaza-Schennach, allerbesten Dank für die Entwicklung und Gestaltung des tollen Logos!

Förderverein Wortbildmarke

Café-Möbel aus Odenwälder Holz

Die Einrichtung des Cafés im Hochstädter Haus nimmt Formen an. Eine Arbeitsgruppe  entwickelte in den letzten Monaten Vorschläge zur Stilrichtung und Einrichtung des Cafés, z.B. für Stühle, Leuchten und Geschirr. In einem „Kreativ-Entscheidungsworkshop“ trafen Ende April 2018 die Mitglieder der Arbeitsgruppe und der Fördervereins-Vorstand die finalen Entscheidungen.

Die Sitzbänke, Tische und Theke des Cafés werden aus Odenwälder Holz selbst gebaut. So werden jede Menge Kosten gespart und es entsteht etwas ganz Individuelles. Lasst Euch überraschen!

Die Eigenproduktion ist gestartet und das Schleifen der Holzplatten ging schon mal viel schneller als gedacht, denn die Schreinerei Hirnholz stellte uns ihre Schleifmaschinen zur Verfügung. Vielen Dank an den Inhaber Oliver Krumbein!