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Informativer Vortrag zur Geldanlage mit ETFs

Anlegen oder sparen? Und was sind ETFs?

Unter dem Titel „Der Sparer ist tot – es lebe der Anleger!“ fand im Hochstädter Haus ein weiterer Vortrag zu Geld, Aktien und Vermögensanlage statt. Über 40 interessierte Gäste verfolgten den Vortrag von Referentin Susanne Asche. Sie gab auf abwechslungsreiche Art einen fundierten Einblick in die Grundlage des Vermögensaufbaus mit ETFs und zeigte auch die Historie von der Entstehung der ersten Börsenindizes vor über 100 Jahren bis zu dieser modernen Anlageform heute.

„ETFs sind der ideale Weg für den Einstieg in die Aktienanlage“, schreibt eine Finanzzeitschrift. Stimmt das? Was diese Geldanlageform für Risiken und Möglichkeiten bietet, darüber informierte die Referentin umfassend. Susanne Asche ist Diplom-Betriebswirtin und staatlich zugelassene, unabhängige Honorar-Anlageberaterin (BaFin) aus Bensheim-Hochstädten. Seit 2015 referiert sie als Lehrbeauftragte der Volkshochschulen an der Kreisvolkshochschule Bergstraße und der VHS Darmstadt-Dieburg regelmäßig zu Verbraucherthemen.

Und dass das Thema anspricht, zeigte sich an der großen Anzahl an Besuchern. Da sich der Saal im Obergeschoss des Hochstädter Hauses kurz vor Beginn weiter und weiter füllte, wurden spontan noch Stühle dazu gestellt. „Wir freuen uns sehr, mit diesem Vortragsangebot einen Nerv getroffen zu haben“, berichtet Martina Bergler vom Förderverein Heimatpflege Hochstädten e.V., der diese Veranstaltungsreihe organisiert. „Auch in den nächsten Monaten werden wir weitere Informationsabende rund ums Geld anbieten“.

Der nächste Vortrag im Hochstädter Haus findet am 12. Dezember 2019 um 19:00 Uhr statt. An dem Abend geht es um „Elternabend – mal anders“. Thema ist hier ein Notfallordner, der bei einer schweren Krankheit oder einem plötzlichen Unfall wichtig wird. Der Eintritt ist frei. Eine Spende zugunsten des Hochstädter Hauses ist willkommen.

Wegen der Organisation wird um eine unverbindliche Anmeldung gebeten per Email an post@hochstaedter-haus.de oder direkt im Dorfladen Hochstädten oder bei www.eventbrite.de.

Literarisch-musikalische Weinprobe im Hochstädter Haus

Das Hochstädter Haus lud am Freitag, den 25. Oktober 2019, zu einem geselligen Abend in den Veranstaltungsraum im Obergeschoss des Hochstädter Hauses ein. Der Förderverein Heimatpflege Hochstädten hatte den Auerbacher Winzer Hanno Rothweiler, die Zwingenberger Autorin Mechthild Bambey und die Gronauer Musikerin Daniela Schneider zu einem literarisch-musikalischen Abend mit Weinverkostung zusammengebracht. Der Dorfladen des Hochstädter Hauses steuerte genussvolle, herzhafte Leckereien bei.

Dr. Martina Bergler, die zweite stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins begrüßte als Gastgeberin das Publikum und übergab an Hanno Rothweiler, der als erstes ein paar Worte zu einem Prosecco seines Hauses sprach. Im Laufe des Abends folgten noch fünf weitere Wein-Kostproben, wie etwa ein Auxerrois, ein Rotling oder ein St. Laurent.

Eingebettet in die Weinverkostung las Mechthild Bambey einige Kapitel aus ihrem Buch Viva Chile. Geschichten und Überraschungen aus dem Land am Ende der Welt. „Alles Geschichten, die in keinem Reiseführer stehen“, wie die Autorin sagte. „In meinem Buch gibt es eine ganz subjektive Auswahl von Themen, die mich ganz einfach interessierten.“  Schon im Studium lernte sie Exilanten aus Chile kennen und begann, sich für das schmale Land in Südamerika und seine zum Teil leidvolle Geschichte zu interessieren. Doch erst als ihre Kinder erwachsen wurden, fand sie die Muße zum Schreiben. Viva Chile war 2016 ihr erstes Buch. Im Jahr darauf folgte ein Buch über Kanada. Beide Bücher sind noch nicht im Buchhandel erhältlich, sondern über Amazon unter dem Autorennamen Meggie Bambey.

Die ganz ernsten Themen über den Putsch 1973 und die Militärdiktatur ließ sie an diesem Abend aus. Stattdessen ging es um die Wiederentdeckung einer verloren geglaubten Rebsorte, um ein unglaubliches Versteckspiel im ersten Weltkrieg und um einen chilenischen Schindler, der mit seinem berühmten Namensvetter Oskar mehr als nur den Namen gemeinsam hatte.

Bei so viel Wein und Literatur durfte die Musik nicht fehlen. Daniela Schneider bot virtuos traditionelle irisch-walisisch-schottische Weisen auf der keltischen Harfe dar. Als zum Abschluss „Auld Lang Syne“ erklang, war das Publikum so begeistert, dass eine Zugabe verlangt wurde.

Die Gäste ließen den Abend bei angeregten Gesprächen langsam ausklingen. Einige Fahrgemeinschaften wurden gebildet und die übrigen Autos am nächsten Tag abgeholt. „Das Hochstädter Haus füllt den Stadtteil mit Leben. Darüber sind wir sehr froh und auch etwas stolz darauf“, wie Martina Bergler in ihren abschließenden Worten sagte. „Es kann gut sein, dass es im Frühjahr wieder so einen kulturell-kulinarisch-weinseligen Abend geben wird.“

Premiere im Hochstädter Haus: „Road to Woodstock“erstmalige Aufführung eines Theaterstücks

Die erste Aufführung eines Theaterstücks von Michael Klemm im Hochstädter Haus stieß im September 2019 auf große Resonanz. Drei Frauen machten sich auf den Weg nach Woodstock. Sie wollten dabei sein, wenn ein Popereignis solchen Ausmaßes stattfindet. Dass es sich dabei um ein Jahrhundert-Ereignis handelt, konnten sie nicht ahnen. Vor allem trafen sie auf einen Mitreisenden, der ihre Reise ein wenig durcheinander wirbelt. Das Theaterstück zum 50. Jahrestag von Woodstock wurde mit musikalischen Einspielungen bereichert, nach Michael Klemm : „Der besten Musik aller Zeiten.“

Die ausgefeilte Bühnen- und Veranstaltungstechnik und das schöne Bühnenbild, ein aufwendig und liebevoll hergestellter Bully, bildeten den passenden Rahmen.

Es spielten: Gabi Dierig, Nadja Winter, Michael Kneisel, Michael Klemm, Gerry Fuchs u.a.

Wir freuen uns auf mehr Theaterstücke im Hochstädter Haus!

Ausführlicher Artikel auf: https://bensheim-auerbach.com/veranstaltungen/hippiefestival-woodstock-lebte-in-hochstaedten-auf

Mitgliederversammlung des Fördervereins Heimatpflege Hochstädten

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Heimatpflege Hochstädten fand am 7. Juli 2019 im Hochstädter Haus statt.

Im Bericht des Vorstands über die vergangenen Monate stand die Eröffnungsfeier des Hochstädter Hauses im Mittelpunkt. Mit viel Applaus wurde Dr. Martina Bergler für ihren Einsatz zum Aufbau des Dorfladens gedankt. Sie verabschiedete sich als ehrenamtliche Geschäftsführerin, wird das Projekt aber weiterhin tatkräftig unterstützen.

Insbesondere war der Blick des Fördervereins nach vorne gerichtet, mit dem Ziel, das Dorfleben in Hochstädten durch verschiedene Angebote lebendig zu halten. Erste Ideen aus dem Ideen-Workshop, der Ende Mai 2019 hierzu durchgeführt wurde, befinden sich bereits in der Umsetzung. Vorträge zu diversen Themengebieten fanden bereits statt und sind in Planung. Eine Nachhilfegruppe für ausländische Mitbürger gründet sich, ein Nachbarschaftsfest zum besseren Kennenlernen ist für den 31. August geplant, eine Gartengruppe beschäftigt sich mit der Planung des Außengeländes, wegen eines Tanzkurses steht man in Kontakt mit einer Tanzschule und Carrera-Bahn-Fans werden auch auf ihre Kosten kommen.

Zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben rund um das Hochstädter Haus sucht das Vorstandsteam noch weitere Unterstützer. Insbesondere in den Bereichen Social Media, Steuerberatung, Veranstaltungsmanagement und Reinigung kann man sich in das Projekt einbringen.

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Osterfeuer 2019: Schön war’s!

Bei herrlichem Frühlingswetter fanden sich zahlreiche große und kleine Gäste zum Osterfeuer am Hochstädter Haus ein.

Knisternde Schwedenfeuer und Live-Gitarrenmusik durch die Musikschule Bensheim sorgten für eine schöne Atmosphäre. Marshmallows und Stockbrot wurden über Feuerschalen gegrillt.

Wir freuen uns schon auf die Wiederholung im nächsten Jahr. Der Sandhaufen-Spielplatz wird dann durch das schöne neue Außengelände ersetzt.

Hochstädter Vereine ziehen gemeinsam an einem Strang

Verteter aller Hochstädter Vereine und Einrichtungen trafen sich zu einer Lagebesprechung mit dem Vorstand des Fördervereins Heimatpflege Hochstädten in der Baustelle des Hochstädter Hauses, um sich über den Stand der Bauarbeiten zu informieren sowie die Modalitäten der künftigen Nutzung des Hauses und die Durchführung der Einweihungsfestivitäten Mitte Mai zu besprechen. Die Anwesenden bilden den Beirat des Fördervereins und entscheiden gemeinsam über die Belange der Hochstädter Einrichtungen.

Das Treffen verlief in allen Belangen erfolgreich. Künftig wird man sich regelmäßig in kürzeren Intervallen treffen und gemeinsame Veranstaltungen sind angedacht. Zunächst helfen alle mit bei den Eröffnungsveranstaltungen im Mai 2019 und freuen sich auf erfolgreiche kleine und große Events im Hochstädter Haus.

Anregungen nehmen wir gerne jederzeit entgegen. Bei einem Ideen-Workshop Ende Mai, zu dem alle Interessierten Hochstädter und Bürger/innen aus den Nachbargemeinden herzlich eingeladen sind, möchten wir Ideen über die künftige Nutzung des Hochstädter Hauses gerne gemeinsam weiter entwickeln.

 

Eine ganz besondere Bierprobe

Es ist meist nicht schwierig, Interessenten für eine Bierprobe zu finden, denn eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl guter Biere ist allein schon eine gute Basis für einen schönen Abend. Vor allem, wenn es der Freitag Abend ist. Mit seiner Bierprobe im Café des Hochstädter Hauses übertraf Peter Simon diese Grunderwartung allerdings deutlich: Er bot den Teilnehmern sechs selbstgebraute Biere an, vom Sommerbier, Pils, Stout, Weizen bis zum IPA Pale Ale. Die erste Überraschung war, dass auch ein Hobby ganz offensichtlich zu hervorragenden Ergebnissen führen kann, wenn es nur mit entsprechender Leidenschaft und Liebe zum Detail betrieben wird. Alle sechs Biere brauchten den Vergleich mit den Profi-Versionen nicht zu scheuen und schmeckten einfach hervorragend. Dabei legte Peter Simon in seinem Vortrag alle seine Geheimnisse offen und erklärte im Detail, wo man die Rezepte findet, wo man die (hochwertigen!) Zutaten her bekommt bis zu den Abläufen im heimischen Braukeller, wobei es um absolute Präzision geht: Temperaturen müssen auf das Grad genau eingehalten werden.

Der sehr kurzweilige Abend verlief in bester Stimmung, wenn auch bei vereinzelten Teilnehmern mit der Zahl der Biere die Konzentration etwas nachließ. Die Runde zeigte jedenfalls auch um Mitternacht kaum Auflösungserscheinungen. Man darf davon ausgehen, dass künftige Verkostungen wohl schnell ausgebucht sein werden und das Hochstädter Haus damit ein weiteres Standbein hat.

V. Held

 

Erste Gesellschafterversammlung der Dorfladen Hochstädten UG: Nach einem halben Jahr voll in der Spur

Im Café des Hochstädter Hauses drängten sich am 1. Dezemner etwa 60 Stille Gesellschafter der Dorfladen Hochstädten UG, um sich bei der ersten Gesellschafterversammlung über die Entwicklung von Dorfladen und Café zu informieren. Die beiden ehrenamtlichen Geschäftsführer, Dr. Martina Bergler und Andreas Klemm, zogen nach einem halben Jahr eine positive Bilanz über Sortiment und Zahlen.

Martina Bergler informierte über die Zusammensetzung des Dorfladen-Sortiments, das sich aus einem Grundsortiment von Gütern des täglichen Bedarfs und regionalen Spezialitäten zusammensetzt. Die Frischetheke mit hochwertigen Wurst- und Käseprodukten sowie die Bäckereiwaren kämen sehr gut an. Insbesondere am Wochenende brumme der Brötchenverkauf. Die regionalen Produkte seien ebenfalls sehr beliebt, so dass man das Sortiment zunehmend in diese Richtung umgestalte und noch mehr hochwertige Produkte aufnehme. Die besondere Atmosphäre im Laden werde sehr positiv wahrgenommen und löst viel Sympathie aus. Es gebe auch immer mal etwas Besonderes im Angebot, zum Beispiel nach traditionellen Rezepten hergestellte Weihnachtsplätzchen. „Wir haben etwa 50 Bleche gebacken und schon sind sie fast alle verkauft“, zeigt sich Bergler beeindruckt über den Erfolg der Aktion.

Das Ziel des Dorfladens liege nicht darin, Gewinne zu erwirtschaften, sondern die Kosten zu erwirtschaften, um keine Verluste zu machen, führt Andreas Klemm aus, bevor er konkrete Zahlen präsentiert. Der Umsatz habe geschwankt, was auch auf Sondereffekte wie die anfängliche Neugier oder das heiße August-Wetter zurückzuführen sei. Zudem benötige man einige Zeit, um sich auf die Kunden einzustellen und das Personal einzuarbeiten. Der Trend gehe jedenfalls nach oben und den November konnte man erstmals mit einem positiven Betriebsergebnis abschließen. Er dankt nachdrücklich Claudia Krauß und Natascha Weber-Geiß für die tolle Arbeit, die sie als Dorfladen-Leiterinnen leisten, was von den Anwesenden mit viel Applaus bekräftigt wird.

Der Umsatz im Café übertreffe die Erwartungen und trage zum Deckungsbeitrag des Ladens bei. Klemm räumt ein, dass beim Dorfladen noch Luft nach oben bestehe und fordert die Anteilseigner auf, selbst mehr Einkäufe zu tätigen und tatkräftig Werbung für den Laden zu machen. „Es tue gut, Massenware ab und an durch qualitativ hochwertige Lebensmittel zu ersetzen“ bringt Klemm es auf den Punkt, „und tolle Weihnachtsgeschenke findet man hier auch.“ Es sei sehr beliebt, die Einkäufe mit einem Besuch im Café zu kombinieren, das sich als Treffpunkt etabliert habe. Zu guter Letzt weist er auf die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit hin, von der das Hochstädter Haus lebt. Klemm sagt sehr nachdrücklich: „Wir haben geliefert, jetzt sind Sie dran.“

 

Was koche ich heute bloß?

Was koche ich heute nur? Diese Frage hat sich wohl jede/r mal gestellt … Abhilfe schafft das besondere Angebot im Dorfladen.  Die Auswahl ist klein, aber fein. In der Bedientheke an der Kasse wartet auf kurzem Weg eine regionale und saisonale Auswahl an Produkten, die sich prima zu einer – oft schnellen – Mahlzeit kombinieren lassen. Pikantes Wildschweingulasch von Hornung mit Dinkel-Spirelli oder lieber Brezel-Knödel aus Fürth dazu, Dinkel-Spagetti mit Tomaten-Bärlauchsoße „von Heike“ aus der Pfalz oder Rippchen mit sauren Bohnen? Frankfurter Würstchen mit Kartoffelsalat dürfen es auch mal sein. Schauen Sie einfach vorbei und lassen sich überraschen. Auch die Dorfladen-Leiterin nen halten Tipps bereit … Guten Appetit!

In der Weihnachtsbäckerei

Ein herrlicher Plätzchenduft zog sich durch die Küche und das Café des Hochstädter Hauses. Fleißige Hochstädterinnen haben traditionelle Plätzchenrezepte aus der Schublade geholt und „wie früher“ gebacken. Leckeres Spritzgebackenes aus dem Fleischwolf, liebevoll geschnittenes Schwarz-weiß Gebäck, feine Butterplätzchen, kernig-weiche Nuss-Makronen und weitere Plätzchensorten finden sich nun hübsch abgepackt als Weihnachstplätzchen-Mischung im Dorfladen. Erhältlich in zwei Packungsgrößen und nur solange der Vorrat reicht. Ein herzliches Dankeschön an die Bäckerinnen!  Nikolaus steht vor der Tür …