Stadt Marktbreit spendet für das Hochstädter Haus

Die Stadt Marktbreit am Main spendet 500 Euro für das Dorfladenprojekt im Hochstädter Haus. Aus diesem Anlass war der Erste Bürgermeister der mainfränkischen Stadt, Erich Hegwein, nach Bensheim gereist, um dem Vorstand des Fördervereins Heimatpflege Hochstädten e.V. für den Dorfladen Hochstädten einen symbolischen Scheck zu überreichen und einen besonderen Grabstein vom Grundstück der Hochstädter Familie Ziegler abzuholen. Hintergrund der unerwarteten Unterstützung sind die verwandtschaftlichen Verflechtungen von Wolfram Ziegler aus Hochstädten zu dem Ort in der Nähe von Würzburg. Marktbreit ist der Stammort der fränkischen Unternehmerfamilie Ziegler. Ein Spross dieser Familie war Dr. August Ziegler (1885 bis 1937), ein Onkel von Wolfram Ziegler.

Dieser studierte Landwirtschaft und Chemie und wirkte nach seiner Promotion zunächst als Pflanzenzüchter und Leiter der kaiserlichen Landeskulturanstalt in der damaligen deutschen Kolonie Togo. Durch seine Züchtungen gelang es ihm, den Ertrag bestimmter Tropenpflanzungen erfolgreich zu steigern. Nach langer Kriegsgefangenschaft war Dr. August Ziegler bis zu seinem plötzlichen Tod durch eine Tropenkrankheit kurz vor Vollendung seines 52. Lebensjahres Chef der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Würzburg und Veitshöchheim. Er widmete sich insbesondere der Züchtung von reblausfesten Reben und gilt als Erfinder des Rieslaners, einer besonderen Kreuzung aus Riesling und Sylvaner.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Susanne Asche, Wolfram Ziegler, Erich Hegwein

Der Förderverein Heimatpflege Hochstädten hat sich erfolgreich am Förderprogramm der Hessichen Landesregierung „Starkes Dorf – Wir machen mit!“ beteiligt. Wir freuen uns über diese Auszeichnung als engagiertes Dorf und über die Förderzusage in Höhe des Maximalbetrags von 5.000 Euro. Mit diesen Fördermitteln ist es nun möglich, die Café-Terrasse des Hochstädter Hauses zu pflastern und zu möblieren.

 

Bitte gebt uns eure Stimme: Um eine Service- und Waschstation für Fahrräder am Hochstädter Haus errichten zu können, macht der Förderverein Heimatpflege Hochstädten bei der Spendeninitiative „Vereint für deinen Verein“ mit. Die 30 beliebtesten Vereine bzw. Projekte erhalten jeweils 2.000 Euro für ihr Projekt. Wer gewinnt, wird ab 23.05. per Internet-Abstimmung entschieden. Einfach unter

https://www.sparda-vereint.de/voting/spardafruehjahrsaktion-2018/wasch-und-servicestation-fuer-fahrraeder-3/

das Projekt aufrufen und am besten einmal täglich dafür abstimmen. Zur Teilnahme braucht man nur eine E-Mail-Adresse. Diese wird nicht zu Werbezwecken verwendet. Schon jetzt danken wir für die Unterstützung. Jede Stimme zählt!

Nach langer Bauphase ist es soweit: Am 08. Juni 2018 eröffnen der Dorfladen und das Café im Hochstädter Haus. Produkte des täglichen Bedarfs, dazu viele regionale Leckereien und besondere Spezialitäten erwarten die Kunden im Dorfladen Hochstädten. Es gibt Käse aus verschiedenen Molkereien, Schinken und Wurstspezialitäten aus dem Odenwald, frische Eier von freilaufenden Hühnern und traditionell hergestellte Brotwaren ohne Stabilisatoren und andere Hilfsmittel. Außerdem finden in Kunden selbsthergestellte Brotaufstriche und Kochkäse im Sortiment. Auch ein eigens gebrautes Dorfladen Hausbier ist zu haben. Ein speziell entwickeltes Logo „Ebbes Gudes“ weist auf die Besonderheiten hin. Im Café werden Kuchen und herzhafte Snacks angeboten sowie eine exklusiv hergestellte Torte mit Hochstädter Apfelbrand.

Die Besucher des Dorfladens und des Cafés finden im Außenbereich aktuell noch den Charme eines Provisoriums vor: Die Arbeiten an den Außenanlagen, an Parkplätzen, Pflasterungen und Grünarbeiten werden sich die nächsten Monate noch hinziehen. Dafür ist innen alles ganz frisch und neu. Das Gebäude wurde komplett entkernt, energetisch gedämmt, mit neuen Innenwänden versehen, Toiletten wurden eingebaut, ebenso Lagerräume und eine Küche. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach liefert Strom, die Heizungsanlage wird mit Pellets betrieben. Für die Möblierung im Café haben sich die engagierten Vereinsmitglieder etwas Besonderes einfallen lassen: Die Bänke, Tische und Theken sind selbstgebaut mit Holz aus dem Odenwald.

Wir freuen uns auf viele Besucher!

David Koehler aus Minneapolis, mit Ahnen aus Hochstädten, spendet dem Hochstädter Haus 400 Euro. Hintergrund der Spende sind Recherchen der Stadtteil-Dokumentation Hochstädten, die für ihre Ausstellung 2019 die Vorstellung des Familienbuchs Hochstädten plant.

Bei den Vorarbeiten zur Ausstellung stieß Claudia Sosniak, Leiterin der Stadtteil-dokumentation Hochstädten, bei ihrer Internet-Suche nach der Hochstädter Auswanderfamilie Müller auf einen von David Koehler erstellten Stammbaum dieser Familie. Claudia Sosniak wusste aufgrund ihrer Recherchen, dass David Koehler mit seinem Stammbaum in einer Sackgasse gelandet war. Aufgrund von Eingabefehlern in amerikanischen Datenbanken sind Einträge aus den Auerbacher Kirchenbüchern unter der Gemeinde Birkenau abgelegt. Sie nahm Kontakt mit David Koehler auf und teilte ihm mit, dass seine Ahnen zwei Generationen in Hochstädten lebten. Über diese Nachricht hat er sich sehr gefreut.

Auf seine Bitte hin, hat die Leiterin der Stadtteildokumentation auch seine Ahnen mit ihrer Mitgliedschaft bei „Ancestry“ und der Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung Darmstadt erforscht. Das von Herrn Koehler hierfür angebotene Honorar wollte sie aufgrund ihres ehrenamtlichen Engagements für die Stadtteil-Dokumentation nicht annehmen. Da sich der Amerikaner mit Hochstädter Wurzeln unbedingt erkenntlich zeigen wollte, schlug sie vor, dem Ort seiner Ahnen eine Spende zukommen zu lassen. Herr Koehler war vom Projekt Hochstädter Haus mit Dorfladen, Café und Gemeinschaftssaal sofort begeistert und hat dem Förderverein Heimatpflege Hochstädten eine Spende überwiesen.

Susanne Hummel, Vorsitzende des Fördervereins Heimatpflege Hochstädten, freut sich: „Ich finde es großartig, dass das Hochstädter Haus eine solche Strahlkraft entfaltet und danke Claudia Sosniak für ihre Initiative, die auch für das gute Zusammenspiel zwischen den Hochstädter Einrichtungen und Vereinen steht.“

Ausführliche Informationen über die Hochstädter Vergangenheit und Gegenwart wird die Stadtteildokumentation bei ihrer Ausstellung Anfang November 2018 präsentieren, die in diesem Jahr erstmalig im Hochstädter Haus stattfinden wird.

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Herrn Koehlers Ur-Ur-Großmutter Anna Barbara Müller übernahm nach dem Tod ihres Mannes 1852 das Haus, heutige Mühltalstraße 268, und soll bereits dort eine Gastwirtschaft betrieben haben – späteres Gasthaus der Familie Roth, heute Fiesta.

Quelle: Archiv der Stadtteildokumentation Hochstädten

 

Wir machen Zukunft! Das ist das Motto des Fördervereins Heimatpflege Hochstädten, das sich auch im neuen Logo des Fördervereins manifestiert. Grafisch begleitet vom Hochstädter Tal, zu Fuße des Melibokus, steht es in seinen frischen Farbe für den Aufbruch in Hochstädten. Liebe Janina Glaza-Schennach, allerbesten Dank für die Entwicklung und Gestaltung des tollen Logos!

Förderverein Wortbildmarke

Die Einrichtung des Cafés im Hochstädter Haus nimmt Formen an. Eine Arbeitsgruppe  entwickelte in den letzten Monaten Vorschläge zur Stilrichtung und Einrichtung des Cafés, z.B. für Stühle, Leuchten und Geschirr. In einem „Kreativ-Entscheidungsworkshop“ trafen Ende April 2018 die Mitglieder der Arbeitsgruppe und der Fördervereins-Vorstand die finalen Entscheidungen.

Die Sitzbänke, Tische und Theke des Cafés werden aus Odenwälder Holz selbst gebaut. So werden jede Menge Kosten gespart und es entsteht etwas ganz Individuelles. Lasst Euch überraschen!

Die Eigenproduktion ist gestartet und das Schleifen der Holzplatten ging schon mal viel schneller als gedacht, denn die Schreinerei Hirnholz stellte uns ihre Schleifmaschinen zur Verfügung. Vielen Dank an den Inhaber Oliver Krumbein!

 

Der Förderverein Heimatpflege Hochstädten beteiligt sich mit und für das Projekt Hochstädter Haus aktuell am Wettbewerb „Vorbildliche Bürgerbeteiligung“ des Bundesumweltministeriums. Auch hat der Verein einen Antrag für das  Förderprogramm „Starkes Dorf“ der Hessichen Landesregierung eingereicht.

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Das WLAN im Hochstädter ist frei geschaltet. Einfach mal vorbei spazieren und den Gastzugang ausprobieren!

A propos: Schon mal etwas von „WLAN-Telefonie“ gehört? So kann man über W-LAN mit seinem Handy auch telefonieren, wenn das Handy keinen Empfang hat. Sehr praktisch in einem Ort wie Hochstädten mit all seinen Funklöchern. Die Internet-Seiten der Mobilfunk-Provider geben Auskunft, wie WLAN-Telefonie funktioniert.

 

Liebe Hochstädter Haus Community,

Die Bauarbeiten im Hochstädter Haus schreiten zügig voran und die Vorbereitungen für die Eröffnung von Dorfladen und Café laufen auf Hochtouren. Bald werden die beiden ehrenamtlichen Geschäftsführer das Eröffnungsdatum verkünden können. Die offizielle Eröffnung des Hochstädter Hauses wird Ende Oktober folgen, wenn auch der Veranstaltungsraum im Obergeschoss seiner Bestimmung übergeben werden kann.

In den nächsten Wochen werden wir die Hochstädter Haus Community über diesen Blog auf dem laufenden halten und freuen uns schon auf eure Rückmeldungen. Wir, das ist Förderverein für Heimatpflege Hochstädten, der Betreiber des Hochstäder Hauses.

Viel Spaß beim Schmökern,

Anette (Schriftführerin des Fördervereins für Heimatpflege Hochstädten)